Lichtburg Saal

Seniorenkino

Das Seniorenkino ist eine Veranstaltung der Lichtburg
in Kooperation mit dem Seniorenbeirat der Stadt Essen

Eintritt: 6,50 € inkl. Glas Sekt

Sie können die Online-Reservierung nutzen, telefonisch unter 0201 - 231023 reservieren oder direkt zur Lichtburg Kasse kommen.

Die Filme im Überblick von Januar bis Mai 2018:
Do. 18.01.2018, 14.00 Uhr: Die Anfängerin
Do. 01.02.2018, 14.00 Uhr: Das Leben ist ein Fest
Do. 22.02.2018, 14.00 Uhr: Die Verlegerin
Do. 08.03.2018, 14.00 Uhr: Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
Do. 29.03.2018, 14.00 Uhr: Die Nacht der Nächte
Do. 12.04.2018, 14.00 Uhr: 3 Tage in Quiberon
Do. 03.05.2018, 14.00 Uhr: Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?

Hier können Sie den Flyer zum Seniorenkino Januar bis April 2018
als PDF-Datei herunterladen!

 

Donnerstag 18. Januar | 14.00 h | Lichtburg

Die Anfängerin

Premiere in Anwesenheit von Ulrike Krumbiegel, Annekathrin Bürger, Christine Stüber-Errath und Regisseurin Alexandra Sell

Eine prägnant und mit fein eingestreutem Humor erzählte Geschichte einer Frau, die noch einmal neu beginnt.

Die Ärztin Annebärbel Buschhaus (Ulrike Krumbiegel) ist als junges Mädchen begeistert Schlittschuh gelaufen. Als Talent gefördert war ihre Karriere jedoch zu Ende, bevor sie wirklich begonnen hatte: Weil sie auf Stürze mit Tränen und nicht mit Verbissenheit reagierte, verschenkte ihre dominante Mutter (Annekathrin Bürger) die geliebten Schlittschuhe kurzerhand an eine andere. 50 Jahre später hat sich Annebärbel noch immer nicht aus dem Schatten der übermächtigen Mutter gelöst, die sie mit Herablassung und Missachtung gängelt. Als dann auch noch der Ehemann aus der biederen Vorstadtlangeweile ausbricht, steht Annebärbel vor den Trümmern ihres Lebens. Sehr behutsam, aber dennoch mit einer gehörigen Portion Humor erzählt Alexandra Sell von einer Frau, die sich über die Jahrzehnte immer mehr in sich selbst und ihre Bitterkeit zurückgezogen hat. Mit schroffer Kaltschnäuzigkeit rumort Annemarie durch den Alltag, schleichend ist sie ihrer Mutter immer ähnlicher geworden. Dann aber steht sie zufällig eines Nachts vor der Eissporthalle im Berliner Osten, in der sie einst als Mädchen trainierte. Und da setzt sie sich in den Kopf, es noch einmal auf dem Eis zu probieren... Alexandra Sell zeichnet das Portrait einer Frau, die sich spät im Leben aus ihrem Selbstmitleid, aber vor allem aus der unbarmherzigen Anspruchshaltung ihrer Mutter befreit. Dass dieses Aufeinanderprallen nicht ins Melodramatische abdriftet, dafür sorgen die kurzen, giftigen Dialoge, in denen manche hübsche Gehässigkeit ihr Ziel nicht verfehlt. Programmkino.de
D 2017; 98 Min.; Regie: Alexandra Sell; Darsteller: Ulrike Krumbiegel, Annekathrin Bürger, Rainer Bock, Maria Rogozina, Stephan Grossmann

 

Donnerstag 1. Februar | 14.00 h | Lichtburg

Das Leben ist ein Fest

Neue Komödie von den Regisseuren von „Ziemlich beste Freunde“.

Max ist einer der erfahrensten und professionellsten Hochzeitsplaner, die es in Frankreich gibt. Doch sein aktueller Auftrag, die Hochzeit von Pierre und Héléna, entwickelt sich nach und nach zu einer absoluten Katastrophe: Das Essen auf dem Buffet ist schlecht geworden, die Hochzeitsgesellschaft steckt auf dem Weg zur Location im Stau fest, der Fotograf verhält sich unprofessionell, ist damit aber immer noch besser als die Band, die gleich komplett abgesagt hat oder Max‘ Team, das wegen einer Lebensmittelvergiftung ausfällt. Noch dazu trennt sich Max‘ Geliebte Josiane von ihm und sein Schwager Julien ist in die Braut verliebt. Aufgrund der schieren Anhäufung von Problemen beschließt Max, seine Karriere als Hochzeitsplaner zu beenden und seine Firma zu verkaufen. Oder wendet sich am Ende doch noch alles zum Guten? Filmstarts.de
Frankreich 2017; 117 Min.; Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache; Darsteller: Jean-Pierre Bacri, Jean-Paul Rouve, Gilles Lellouche

 

Donnerstag 22. Februar | 14.00 h | Lichtburg

Die Verlegerin

Steven Spielberg verfilmt die skandalöse Affäre der sogenannten Pentagon Papers, die neben der Watergate-Affäre zu den großen Politikskandalen der USA zählt.

In den 70er Jahren übernimmt Kay Graham (Meryl Streep) das Familienunternehmen „Washington Post Company“ und wird damit die erste weibliche Zeitungsverlegerin der USA. Gemeinsam mit ihrem Redakteur Ben Bradley (Tom Hanks) wird sie durch diese spektakuläre Aufdeckung, die vier US-Präsidenten betrifft, in eine beispiellose Auseinandersetzung zwischen Regierung und Journalisten verwickelt, welche die USA nachhaltig erschüttert und den Widerstand gegen den Krieg und das US-amerikanische Engagement anfeuert.
USA 2017; Regie: Steven Spielberg; Darsteller: Tom Hanks, Meryl Streep, Alison Brie, Bob Odenkirk, Sarah Paulson

 

Donnerstag 8. März | 14.00 h | Lichtburg

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm

Der Film basiert auf einem herausragenden Stück Weltliteratur, das völlig neu interpretiert wird.

Nach ihrem Theatererfolg mit der „Dreigroschenoper“ wollten der Autor Bertolt Brecht und der Komponist Kurt Weill im Jahr 1929 ihr Stück verfilmen. Doch der Plan scheitert. Der „Dreigroschenfilm“ arbeitet jetzt einerseits diese Geschichte auf - und zeigt auf einer zweiten Ebene den Kampf zwischen dem Gangsterboss Mackie Messer und dem Bettlerkönig Peachum, wie ihn Brecht und Weill möglicherweise im Film inszeniert hätten. Mit einem überraschenden Schluss... Joachim Lang entschied sich dazu, Dreigroschenoper und die wahre Geschichte der schlussendlich gescheiterten Verfilmungspläne zu parallelisieren. So setzt er nicht nur Brechts Werk und dessen Leben ein Denkmal, sondern ordnet es auch in den gesellschaftlichen Kontext der späten deutschen 1920er-Jahre ein. Filmstarts.de
D 2018; Regie: Joachim Lang; Darsteller: Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung, Joachim Król, Claudia Michelsen, Christian Redl

 

Donnerstag 29. März | 14.00 h | Lichtburg

Die Nacht der Nächte

Premiere mit Gästen

Heiraten sollte nur, wer sich wirklich liebt, und sich sehr sicher ist, den richtigen Partner fürs Leben gefunden zu haben – eine These, die sicherlich viele Leute unterschreiben würden. Bis vor gar nicht allzu langer Zeit war es damit allerdings nicht weit her: Noch in der Generation unserer Großeltern heirateten Menschen, die sich eigentlich kaum kannten. Die Regisseurinnen Yasemin Samdereli und Nesrin Samdereli untersuchen nun in ihrer unterhaltsamen Dokumentation „Die Nacht der Nächte“, wie es sich für die Betroffenen angefühlt hat, einen Fremden oder eine Fremde zu heiraten.
D 2018; Regie: Yasemin Samdereli, Nesrin Samdereli

 

Donnerstag 12. April | 14.00 h | Lichtburg

3 Tage in Quiberon

Premiere mit Gästen

1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) einige Wochen mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) in dem kleinen bretonischen Ort Quiberon, um sich dem medialen Interesse an ihrer Person zu entziehen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt sie in ein Interview mit dem „Stern“-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) und dem Fotografen Robert Lebeck (Charly Hübner) ein. Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage und drei Nächte andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen dem Journalisten und der Ausnahmekünstlerin, in das auch Romy Schneiders Freundin Hilde und Robert Lebeck immer stärker involviert werden… Inspiriert von wahren Begebenheiten, erzählt die Regisseurin Emily Atef („Das Fremde in mir“, „Töte mich“) in „3 Tage in Quiberon ”von einem entscheidenden Ereignis in der letzten Lebensphase einer der berühmtesten deutschen Schauspielerinnen aller Zeiten. Ihr in schwarz-weiß gedrehtes Drama ist nicht nur eine Hommage an Romy Schneider, sondern stellt ganz allgemein die Frage nach dem ambivalenten Verhältnis zwischen Künstlern und Journalisten. Mit einer herausragenden Marie Bäumer in der Hauptrolle gelingt es Atef, in „3 Tage in Quiberon”, weniger den Star Romy Schneider in den Vordergrund zu rücken, als vielmehr das Porträt einer hochbegabten, sensiblen Frau in all ihrer Widersprüchlichkeit zu zeichnen. In den Nebenrollen brillieren Birgit Minichmayr („Alle Anderen“, „Gnade“) als Romys Freundin Hilde, Robert Gwisdek („Tiger Girl“) als Michael Jürgs und Charly Hübner („Eltern“, „Magical Mystery“) als Robert Lebeck.
Deutschland 2017; Regie: Emily Atef; Darsteller: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner, Robert Gwisdek

 

Donnerstag 3. Mai | 14.00 h | Lichtburg

Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?

Eine stark besetzte, fantasievolle Komödie.

Charlotte (Corinna Harfouch) macht gerade eine schwere Phase durch: Sie traut sich nicht den Brief mit der Diagnose ihres Arztes zu öffnen, die Beziehung mit ihrem Ehemann Paul (Karl Kranzkowski) ist endgültig zum Stillstand gekommen und noch dazu sucht die gemeinsame Tochter Alex (Meret Becker) bei ihr Rat, die mit der geplanten Geburtstagsparty ihrer 13-jährigen Tochter Jo (Annalee Ranft) komplett überfordert ist. Kurzerhand nutzt Charlotte also die Gelegenheit und lässt Paul an einer Autobahnraststätte zurück, nur die ebenso aufgeweckte und freche Jo begleitet ihre Großmutter auf der spontanen Fahrt ans Meer. Und auch Paul und Alex brechen aus ihrer gewohnten Routine aus und nehmen mit Hilfe der Truckerin Marion (Sabine Timoteo) die Verfolgung auf. So sind sie zum ersten Mal seit Jahren gezwungen, Zeit miteinander zu verbringen…
D/CH 2017; 90 Min.; Regie: Kerstin Polte; Darsteller: Corinna Harfouch, Meret Becker, Sabine Timoteo, Karl Kranzkowski, Annalee Ranft