Lichtburg Saal

Dunkirk (in 70 mm)

FR/GB/USA 2017; Regie: Christopher Nolan; mit Tom Hardy, Cillian Murphy, Harry Styles, Mark Rylance, Kenneth Branagh u.a.; FSK noch nicht geprüft;
  • Nach „The Hateful Eight“ das nächste 70mm Event in der Lichtburg!

  • Ab dem 27.07. startet Christopher Nolans „Dunkirk“ in der Lichtburg auf 70mm.

  • Vorverkauf ab 05.07.

Christopher Nolan hat sein Drama auf 65 mm-Film, weshalb „Dunkirk” in der Lichtburg und vier weiteren deutschen Kinos im 70 mm-Format gezeigt wird. Im Gegensatz zum normalen 35 mm-Film verfügt das Format über dreimal so viel Fläche und kann ein dementsprechend klares und detailliertes Bild wiedergeben.

„Das ist ein kraftvoller, exzellent gemachter Film, der eine Geschichte zu erzählen hat. Kriegspornografie wird vermieden, zugunsten von etwas Desolatem und Apokalyptischen, einer Strandflucht der Schande, voller Soldaten, die von der Niederlage in Zombies verwandelt wurden. Es ist Nolans bisher bester Film.” The Guardian

„Außergewöhnlich, mitreißend und unfassbar intensiv - ein filmisches Bewegungsgemälde, eine in jedem Sinne großartige Kinoerfahrung mit unverkennbarem Nolan-Touch!” Filmstarts.de

„Ein knapper, packender, sehr mitreißender und unvergesslicher Film, der zu den besten Kriegsfilmen der Dekade gehört.” Chicago Sun-Times

Die ersten Bilder zeigen alliierte Soldaten, die durch verlassene Strassen laufen. Vom Himmel regnen Flugblätter, auf denen die GI’s aufgefordert werden, die Waffen niederzulegen. Dann fallen auch schon Schüsse und die Soldaten bringen sich vor dem (konsequent) unsichtbaren Feind in Sicherheit. Mai 1940: Die deutschen Truppen haben 400 000 britische und französische Soldaten an der Küste von Dünkirchen eingekesselt. Während die Wehrmacht von allen Seiten attackiert, scheint die Situation der Belagerten hoffnungslos. Gekämpft wird zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Die Kamera folgt einzelnen Soldaten wie dem Engländer Tommy (Fionn Whitehead), die alle ohne jede Vorgeschichte in die Handlung geworfen werden. Es ist ein Film, in dem es nur ums Überleben geht, denn die Bedrohung ist allgegenwärtig. In England, das gar nicht weit entfernt liegt, wird derweil fieberhaft an der Rettungsaktion „Operation Dynamo“ gearbeitet. Zivilisten wie der patriotische Mr. Dawson (Mark Rylance) segeln mit Privatbooten nach Dünkirchen, um möglichst viele Soldaten zu retten, während Spitfire-Piloten wie der mutige Farrier (Tom Hardy) sich erbitterte Kämpfe mit den feindlichen Bombern liefern. „Dunkirk“ ist ein Film der permanenten Bewegung, ruhelos, angespannt, wie ein permanenter Energiestoss. Auf drei Erzählstränge verteilt, zeigt er die Hölle des Krieges in seiner reinsten Form, ohne die Gewaltszenen so blutig eskalieren zu lassen wie in den ersten 20 Minuten von „Der Soldat James Ryan“. Wie oft bei „Inception“-Regisseur Christopher Nolan mangelt es dem Film an Emotionalität, doch das gleicht er durch die unmittelbare Wucht der Inszenierung aus. „Dunkirk“ versetzt den Zuschauer ohne jedes Pathos direkt ins Kampfgeschehen und macht die Hölle des Krieges erfahrbar. Einer der besten Filme dieses Sommers.

Quelle: Cinema

Mehr Infos

Der Film im Internet

www.dunkirkmovie.com

Szenenfotos

© Warner Bros.